Kündigungsanwalt Christopher Müller in Rastatt, Baden-Baden und Bühl - Schwerpunkt Arbeitsrecht

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Kündigung

Als Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Arbeitsrecht in Rastatt gehört das Thema Kündigung zu meinen Spezialgebieten. Gerne berate ich Sie als Arbeitnehmer über die Möglichkeiten, nach einer Kündigung entweder Ihren Arbeitsplatz zurückzubekommen, oder zumindest eine faire Abfindung zu erhalten. Arbeitgebern biete ich an, sich vorab über eine Kündigung beraten zu lassen, um teure Fehler zu vermeiden.

Darauf können Sie sich bei uns verlassen!

Christopher Müller - Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Arbeitsrecht in Rastatt, Baden-Baden und Bühl
Christopher Müller - Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Kündigungen
  • Wir prüfen die Fakten und Unterlagen genau und klären die Rechtslage
  • Sie erhalten verständliche Informationen - kein Fachchinesisch
  • Wir schätzen Ihre Chancen ein und geben Ihnen eine fundierte Empfehlung
  • Die Kosten-Nutzen Relation muss für Sie stimmen
  • Sie beauftragen Profis mit großer Erfahrung
  • Wenn wir keinen Vorteil für Sie sehen, raten wir ab. Kein Mandat ist besser als ein unzufriedener Mandant

 


Kündigung? Wir helfen Ihnen sofort!

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Kündigung: Schnell handeln - Rechte sichern!

Besonders zu beachten sind die kurzen Fristen, die Ihnen bei einer Kündigung zur Verfügung stehen. Nach Zugang der Kündigung haben Sie nur drei Wochen Zeit um eine Kündigungsschutzklage zu erheben und damit eine gute Abfindung oder Wiedereinstellung zu erreichen. Sollten diese drei Wochen verstreichen, haben Sie kaum noch rechtliche Möglichkeiten sich gegen eine ungerechtfertigte Kündigung zu wehren.

Die Frist läuft!

Wichtig zu wissen: Die Frist läuft auch dann, wenn Sie z. B. noch mit Ihrem Arbeitgeber verhandeln, im Urlaub sind oder im Krankenhaus liegen. Sorgen Sie daher immer dafür, dass Ihr Briefkasten in regelmäßigen Abständen geleert wird, auch wenn Sie nicht zu Hause sind. Das gilt besonders, wenn Sie eine Kündigung bereits erwarten.

 

Lassen Sie sich nicht ohne Beratung auf Verhandlungen ein, die über die 3-Wochenfrist hinausgehen. Ihr Arbeitgeber könnte nach 3 Wochen die Verhandlungen abbrechen, da Sie Ihre wichtigste "Waffe" gegen die Kündigung durch Ablauf der Frist aus der Hand gegeben haben.


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Arbeitsplatz oder Abfindung?

Auch wenn Sie nicht in dem Unternehmen bleiben möchten, spielt die Kündigungsschutzklage und damit die 3-Wochenfrist, bei den Verhandlungen um eine Abfindung eine wichtige Rolle.

Viele Arbeitgeber bezahlen lieber eine Abfindung, als sich auf einen langwierigen Kündigungsschutzprozess einzulassen. Sollte der Arbeitgeber den Prozess nach Monaten verlieren, muss er das gesamte Gehalt nachzahlen. Dieses Risiko wollen die wenigsten Arbeitgeber eingehen. Wenn die Frist jedoch abgelaufen ist und damit keine Gefahr mehr besteht, einen Prozess zu verlieren, sinkt die Bereitschaft für eine Abfindung bei den Arbeitgebern erfahrungsgemäß stark ab.

Daher: Rufen Sie uns umgehend an, wenn Sie eine Kündigung erhalten haben. Solange die 3-Wochenfrist nicht verstrichen ist, haben Sie eine gute Chance Ihre Rechte durchzusetzen!

Die ordentliche Kündigung

Mit einer ordentlichen Kündigung wird das Vertragsverhältnis fristgerecht beendet. Ob eine solche Kündigung zulässig ist, hängt von einer ganzen Anzahl Faktoren ab, die im Einzelfall nur von einem Fachmann geprüft werden können. Sehr häufig kann eine ordentliche Kündigung erfolgreich angefochten werden mit dem Ergebnis Abfindung oder Wiedereinstellung. Grundsätzlich unterscheidet das Kündigungsschutzgesetz in personenbedingte (z. B. Mitarbeiter ist fachlich ungeeignet), verhaltensbedingte (z. B. Mitarbeiter beleidigt den Chef) und betriebsbedingte (z. B. Werk oder Betrieb wird geschlossen) Kündigungen. Beachten Sie, dass die oft mit einer ordentlichen Kündigung verbundene Freistellung ebenfalls Nachteile für Sie aufweisen kann.

 

Eine ordentliche Kündigung seitens des Arbeitgebers muss sozial gerechtfertigt sein oder ein dringendes betriebliches Erfordernis darstellen. Als Mitarbeiter können Sie dagegen jederzeit ohne Begründung unter Einhaltung der Fristen kündigen. Wenn Sie die Fristen nicht einhalten, kann Sie niemand zur Arbeit zwingen. Sie machen sich aber evtl. schadensersatzpflichtig. Wenn sie als Arbeitnehmer z. B. aufgrund einer besseren Stelle ordentlich kündigen, empfehlen wir in gutem Einvernehmen mit Ihrem Chef zu gehen. Sie benötigen ein gewisses Wohlwollen spätestens, wenn Sie um ein Arbeitszeugnis bitten.

Die fristlose Kündigung

Bei der fristlosen (außerordentlichen) Kündigung wird der Kündigungsgrund von der kündigenden Seite als so dringlich angesehen, dass die Frist nicht eingehalten werden kann. Für eine solche Kündigung muss ein (sehr) wichtiger Grund vorliegen, damit die Gerichte die Wirksamkeit einer fristlosen Kündigung anerkennen. Insbesondere muss die eigentlich übliche Frist unzumutbar sein.

 

Der Arbeitgeber hat nach Kenntnis der Umstände, die zu einer fristlosen Kündigung berechtigen, lediglich zwei Wochen Zeit die Kündigung zuzustellen. Außerdem haben Sie als Arbeitnehmer Anspruch darauf, dass Ihnen umgehend der Grund für die fristlose Kündigung genannt wird.

 

Voraussetzungen für eine fristlose Kündigung sind u. a. ein sehr ernster Verstoß gegen die Pflichten als Arbeitnehmer und die Unzumutbarkeit, das Arbeitsverhältnis fortzuführen. Des Weiteren darf kein milderes Mittel, wie z. B. eine Abmahnung oder Versetzung Erfolg versprechend erscheinen. Die Frage der Verhältnismäßigkeit spielt bei der fristlosen Kündigung eine große Rolle. In der Regel muss für eine fristlose Kündigung auch mindestens eine Abmahnung erfolgt sein, damit der Arbeitnehmer die Möglichkeit hatte sein Verhalten zu ändern. 

 

Der Gesetzgeber legt an fristlose Kündigungen sehr strenge Maßstäbe an. Ich empfehle Ihnen, eine fristlose Kündigung grundsätzlich anwaltlich prüfen zu lassen. Wir erleben regelmäßig, dass fristlose Kündigungen unwirksam sind oder sich nur gegen hohe Abfindungen durchsetzen lassen.

 

Wichtig: Auch als Arbeitnehmer darf man nicht einfach fristlos kündigen. Selbst bei einem wichtigen Grund wie z. B. Nichtzahlung des Gehalts müssen Sie Ihren Arbeitgeber vorher abmahnen und ihm Gelegenheit geben, die Situation zu klären.

Kündigung? So handeln Sie richtig!

  • Unterschreiben Sie nichts -insbesondere keinen Aufhebungsvertrag- ohne Bedenkzeit
  • Stellen Sie die Unterlagen zusammen (Arbeitsvertrag, evtl. Abmahnungen, Kündigungsschreiben etc.)
  • Nutzen Sie die kostenlose Ersteinschätzung - unverbindlich und ohne Risiko
  • Handeln Sie schnell - die Frist um eine Abfindung oder Wiedereinstellung zu erreichen, ist nur 3-Wochen
  • Rufen Sie uns an! Wir sorgen dafür, dass Sie Ihr Recht bekommen!

Kündigungsschutzklage in Rastatt, Baden-Baden, Bühl und Umgebung

Indem wir für Sie Kündigungsschutzklage einreichen, stellen wir den Antrag, dass die Unwirksamkeit Ihrer Kündigung durch das Gericht festgestellt wird. Unser Ziel ist dabei entweder Ihren Arbeitsplatz zu sichern, oder zumindest eine vernünftige Abfindung für Sie zu erreichen. Eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Kündigungsschutzklage ist, dass das Kündigungsschutzgesetz Anwendung findet.

 

Zuerst findet regelmäßig ein Gütetermin statt. Der Richter prüft, ob eine einvernehmliche Lösung gefunden werden kann. Hierbei gibt es eine Besonderheit für Rastatt. Das Arbeitsgericht Karlsruhe, welches für Rastatt zuständig ist, führt am Gericht in Rastatt einen Ortstermin durch. D. h., der Karlsruher Richter reist nach Rastatt, um den Gütetermin dort abzuhalten.

 

Kommt es nicht zu einer Einigung, findet eine Hauptverhandlung statt, der sogenannte Kammertermin. Diese Hauptverhandlung wird nun nicht mehr in Rastatt, sondern beim zuständigen Arbeitsgericht in Karlsruhe durchgeführt. Auch in der Hauptverhandlung ist eine gütliche Einigung in Form eines Vergleichs durchaus noch möglich. Sollte das Urteil im Kammertermin nicht zu Ihren Gunsten ausfallen, bleibt die Option, Berufung beim Landesarbeitsgericht einzulegen.


Aktuelle Rechtsprechung Kündigung

Kündigung wegen ungenügender Leistung

Ein Arbeitnehmer muss Arbeitsleistung entsprechend dem Durchschnitt vergleichbarer Kollegen erbringen. Wenn er trotz Abmahnung weiterhin qualitativ oder quantitativ deutlich unter diesem Durchschnitt arbeitet, kann eine verhaltensbedingte Kündigung gerechtfertigt sein. Allerdings ist der Arbeitgeber beweispflichtig die Minderleistung zweifelsfrei zu belegen.

Arbeitsgericht Siegburg – Aktenzeichen 3 Ca 1305/17 vom 25.08.2017

 

Keylogger als Beweis bei Kündigung nicht zulässig

Im vorliegenden Fall hatte ein Arbeitgeber seine Mitarbeiter mit Keyloggern überwacht. Diese Spionagetechnik erlaubt es alle Eingaben über die Tastatur heimlich mitzuschneiden. Auf diese Weise kam er einem Arbeitnehmer auf die Spur, der Arbeitszeit für private Interessen einsetzte und kündigte dem Betreffenden. Das höchste deutsche Arbeitsgericht (BAG-Bundesarbeitsgericht) entschied, dass Keylogger als Beweis unzulässig sind. Sie dürfen nur in Ausnahmefällen eingesetzt werden, wenn der begründete Verdacht einer Straftat oder einer anderen schwerwiegenden Pflichtverletzung besteht.  Da die Pflichtverletzung anders nicht beweisbar war, bestätigte das BAG die Urteile Urteile der Vorinstanzen und erklärte die Kündigung für unwirksam.

BAG Urt. v. 27.07.2017, Az.2 AZR 681/16

 

Kündigung wegen Änderung im Xing-Profil

Ein Mitarbeiter einer Steuerberaterkanzlei hatte kurz vor einvernehmlicher Beendigung seines Arbeitsvertrages den Status in seinem Xing-Profil auf "freiberuflich" geändert. Sein Arbeitgeber sah darin den Versuch Mandanten von der Kanzlei abzuwerben und kündigte fristlos. Das Landesarbeitsgericht Köln sah die Sache anders und erklärte die Kündigung für unwirksam.

LAG Köln, Urteil vom 7. Februar 2017, Az. 12 Sa 745/16

 


Kündigung? Wir helfen Ihnen sofort!

Kündigung und Kündigungsschutzklagen sind ein Schwerpunkt unserer Kanzlei und gehören zu unseren täglichen Aufgaben. Wir wissen, wie man eine Kündigung zügig und erfolgreich durchführt. Wir kennen aber auch alle Fehler und Versäumnisse, die eine Kündigung beim Arbeitsgericht scheitern lassen. Ob Arbeitgeber oder Arbeitnehmer, bei uns erwartet Sie eine kompetente Beratung und engagierte Vertretung in Rastatt, Baden-Baden, Bühl, Gaggenau und Umgebung!

 

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Christopher Müller

Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Arbeitsrecht und Kündigungen

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